Wieviele Küchen braucht unser Haus? Dieser und weiteren Fragen zur architektonischen Struktur unseres Projektes gingen wir Anfang November gemeinsam mit Olaf und Friedjoff von Reiter Architekten nach. Ganz grundsätzlich stellten wir uns nochmal die Frage, wie groß eigentlich unsere Wohnzusammenhänge sein sollen und welchen Bedürfnissen nach Rückzugs- und Gemeinschaftsfläche wir gerecht werden wollen. Es ergaben sich angeregte Kleingruppendiskussionen, welche wir am Ende nochmal in der großen Runde zusammenführen konnten. Die verschiedenen Perspektiven des Tages zeichnen ein Haus in welchem Menschen etagenweise zusammenwohnen und es auch 1-2 kleinere Wohneinheiten gibt. Haus-Gemeinschaft wollen wir unter anderem in einer großen Küche erzeugen, in welcher alle Bewohnenden nach Lust und Laune gemeinsam essen können. In den verschiedenen Etagen wird es auch kleinere Alltags-Küchen geben. Diskussionsstoff gab auch das Thema “Leben mit Kindern” im Haus. Für wie viele Menschen denken wir das Haus? Was passiert wenn wir “plötzlich” mehr werden? Der Tag war ein guter Start für unseren Planungsprozess mit Olaf und Friedjoff. Die Gespräche rund um die Struktur des Hauses werden sich auch in Zukunft immer wieder entlang unserer Parameter: sozialverträglich, ökologisch  und inklusiv drehen.